we the people

Es geht für mich schon lange nicht mehr um die Frage, wer hat gewonnen oder wer hat recht. So lange wir sie stellen im Zusammenhang mit einer derart tief greifenden Entscheidung wie wir sie kollektiv an der letzten Volksabstimmung getroffen haben, verlieren wir. Alle. Wir verlieren uns selbst in diesem Denken von Sieg und Niederlage, richtig oder falsch. Wir verlieren den Kontakt zum Leben. Zu unserer Lebenslust, zur Freude und der in uns angelegten Schöpferkraft.

Alle diese lebensfördernden Eigenschaften werden genährt, gestärkt und stets von Neuem hervorgerufen, sobald wir uns verbunden fühlen. Mit allen anderen Menschen, unabhängig davon, was sie gerade durchmachen, zur Schau stellen, sagen oder sich versagen.

Vielleicht fällt es uns leichter, uns mit der Natur verbunden zu fühlen… oder mit Tieren. Dann können wir da beginnen. Meine Erfahrung damit: Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, einen Baum zu verurteilen, weil er gerade etwas krumm wächst. Natürlich sind wir keine Bäume, aber was uns Bäume lehren können: ein Baum ist ein Baum.

Und wie können wir Menschen Menschen sein? Das finden wir hoffentlich noch heraus. Ich bin da am Lernen. Und gestehe mir zu: Verbundensein mit allen anderen heisst ja nicht, dass ich alle heiraten oder zu mir in die Stube einladen muss. Eben nicht. Ich habe in jüngster Zeit viele Menschen ausgeladen aus meinem Leben. Um mein Leben so zu gestalten, wie es jetzt gerade passt. Das ist es doch, was wir als Schöpferinnen und Schöpfer tun können. Wollen wir?

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