Was geht hier eigentlich ab?

Es muss 1997 gewesen sein, als ich das erste Mal den Gedanken hatte, dass etwas Entscheidendes im Gang war, was diesen Planeten erschütterte und uns Menschen in einen Wandel mitnahm, der unumkehrbar und in jeder Hinsicht wendend sein würde. Ich litt seit mehr als fünf Jahren an unerklärlichen physischen und psychischen Beschwerden, hatte deswegen die ganze Palette an medizinischen und paramedizinischen Angeboten kennengelernt, ohne bleibend Linderung oder gar Heilung zu erfahren. Die Symptome reichten von Magenbeschwerden über Schwindelgefühle, Schlafstörungen, Herzrasen, Gallebeschwerden bis hin zu Angst-Zuständen. Mir war, als ob mir der Boden unter den Füssen wegbrechen würde, als ob sich alles was mir Halt gegeben hatte, auflösen würde, allem voran mein logischer Verstand, der sich nur noch im Kreis drehte.

Zufällig stiess ich eines Tages auf einen Text in einer esoterischen Zeitschrift, in dem die Rede war von Veränderungen im Magnetfeld der Erde und von einer Neuen Energie, die sich auf der Erde zu entwickeln begänne. Ich reagierte wie ein Kind, das endlich gehört wird, sich nach Jahren zum ersten Mal verstanden fühlt: Ich brach in Tränen aus und wurde während Stunden von einem Weinen durchgeschüttelt, das mir endlich erlaubte, auch mit mir selbst mitzufühlen ob meiner schier unendlichen Odyssee auf der Suche nach Heilung, die mir, weil es keine nachweisbare Ursache für meine multiplen Beschwerden gab, lediglich die Diagnose psychosomatische Beschwerden eingebracht hatte – wobei ich damit immer ein Gefühl von selber schuld verbunden hatte. Und nun stand es da in dieser esoterischen Zeitschrift, schwarz auf weiss: Im Zuge des so genannten Lichtkörperprozesses, den wir Menschen im Zusammenhang mit dem aktuellen kosmischen und planetaren Wandel durchzumachen hätten, könnten Beschwerden wie Schlafstörungen, Übelkeit, Grippe-Symptome, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, ein Gefühl von Identitätsverlust und noch vieles mehr auftreten.

«Es ist die Erde, die sich wandelt und das spüre ich.», schrieb ich in mein Tagebuch. «Endlich eine Erklärung! Ich bin kein hoffnungsloser Fall, nur ein mutierendes Wesen. Und diese Mutation ist in Einklang mit einem grossen kosmischen Wandel.»

So begannen meine Recherchen über die Zeitenwende und die Neue Energie. Ich erzählte zunächst keinem Menschen davon, so esoterisch kamen mir die Informationen vor. Etwas in mir, eine Präsenz in den Zellen, kam dabei ins Jubeln, als ob mir jemand die Tür geöffnet hätte, ein Tor, das mich auf den Weg bringen könnte zu meinem wahren Zuhause.

Plötzlich erhielt auch die unerwartete Öffnung im Bewusstsein eine Bedeutung, die ich bereits 1991 erfahren hatte, bei der ich nicht nur durch die Zeit gereist, sondern auch in eine völlig andere Wahrnehmung der Wirklichkeit geraten war, in der ich mich zutiefst mit allem verbunden fühlte und mit allem kommunizierte, mit Bäumen, Tieren, Steinen und Pflanzen. Die Neue Energie würde zu Öffnungen im Bewusstsein führen, hiess es unter anderem in der erwähnten Zeitschrift. Ich atmete nur noch auf. Ich war nicht dabei, den Verstand zu verlieren, war kein sich psychosomatisch ausagierendes Monster, sondern reagierte einfach sehr sensibel auf planetare Veränderungen.

Seither lese (und prüfe) ich alles, was mir zum Thema Zeitenwende, Erdwandel und Lichtkörperprozess in die Finger kommt. Die meisten Menschen wollen jedoch nichts wissen von einem kosmischen Zeitplan für die aktuellen Veränderungen, für die geistigen Hintergründe der Katastrophen und Umbrüche, welche unsere Welt erschüttern. Einige lassen sich zwar mitreissen von apokalyptischen Theorien rund um das ominöse Datum 2012, doch dann wollen sie das Thema möglichst schnell wieder vergessen, weil es doch nur Angst macht. Die Medien berichten darüber, wenn überhaupt, mit der für esoterische Themen üblichen zynischen Distanz. Eine vertiefte öffentliche Auseinandersetzung mit den kosmischen und geistigen Hintergründen der Zeitenwende hat bis heute nicht stattgefunden.

Für mich hat sich im Verlauf der letzten dreiundzwanzig Jahre eine Klarheit darüber eingestellt, dass wir tatsächlich teilhaben an einem gigantischen Wandel kosmischen Ursprungs, den noch kaum jemand erfassen oder gar überblicken kann. Fest steht, es geht um den Wandel von Bewusstsein und um den Wechsel von einer alten zu einer Neue Energie, beides mit ausgelöst und getragen von Gaia, dem Bewusstsein unseres Planeten Erde.

Dieser Wandel führt uns meiner Wahrnehmung nach nicht in den Abgrund, wie derzeit viele befürchten. Im Gegenteil. Es ist ein Aufbruch zu einem Leben, das auf Liebe basiert statt auf Kampf. Und nun wird sich alles wandeln, was nicht der Liebe dient. Im Kleinen wie im Grossen. Doch bevor sich etwas Ungutes wandeln kann, muss es ans Licht kommen.

giving space

The transition from the old to the new paradigm is a process of adaptation. How long this takes depends on many factors, individually and collectively.

Most of us cross this threshold from the old 3D consciousness to the new one many times. It is like crossing a bridge, falling back, crossing again, falling back again, until our whole being has made up its mind and is able to stay on the other side, in the unknown realms of multidimensional life, where life unfolds completely different from anything we know.

Here we are invited to learn the ART of living by constantly accepting (and thus letting go of) everything that comes up and wants to pull us back into the known survival mode of life that created (and – if we focus on it – immediately re-creates) all that we have now decided to leave behind: Drama, suffering, battles against self and others, fear, the illusion of being a victim and being separated from other beings, from nature and the divine origin.

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Raum geben

Der Übergang vom alten zum neuen Paradigma ist ein Prozess der Anpassung. Wie lange dieser dauert, hängt von vielen Faktoren ab, individuell und kollektiv.

Die meisten von uns überschreiten diese Schwelle vom alten 3D-Bewusstsein zum neuen viele Male. Es ist wie das Überqueren einer Brücke, zurückfallen, erneut überqueren, wieder zurückfallen, bis unser ganzes Wesen sich entschieden hat und in der Lage ist, auf der anderen Seite zu bleiben, in den unbekannten Bereichen des multidimensionalen Lebens, wo sich das Leben völlig anders entfaltet als alles, was wir kennen.

Hier sind wir eingeladen, die KUNST des Lebens zu erlernen, indem wir ständig alles annehmen (und so loslassen), was auftaucht und uns zurück in den bekannten Überlebensmodus ziehen will, der all das geschaffen hat (und – wenn wir uns darauf konzentrieren – sofort wieder erschafft), was wir nun entschieden haben, hinter uns zu lassen: Drama, Leid, Kämpfe gegen sich selbst und andere. Angst, die Illusion, ein Opfer zu sein und von anderen Wesen, von der Natur und dem göttlichen Ursprung getrennt.

THE CHOICE

And then comes the day, when you don’t need the discomfort any more to move forward. You find shelter – wherever you are – inside of you. And all the musts, shoulds, wants lose their power over you. It is a choice. The choice for unity with your SELF and ALL THAT IS. The choice to end this voyage of duality. To give up the desire for drama and its entourage.

This day comes and goes, from a linear point of view. Until this bob up and down stops while you remain in the New. When and how this happens is not under your control. Nothing that you can achieve through your will. It is a gift that you receive as soon as you accept to receive it.

life alive

It is the discomfort that makes you move. And it starts with feeling.
Not by saying there ist nothing, not by ignoring,
not by fighting the symptoms of discomfort (situation, pain, whatever).
As soon as you fully accept the discomfort, as you allow all feelings to flow
(without telling yourself any story about the why), you will be moved forward.
No reason to fight anything, no reason to run anywhere,
no reason for anything at all.
This is beyond reason, beyond cause and effect, beyond expectation,
wish or being given what you want, beyond wanting anything at all.

Reblogged from October 17th 2019