Welten bewegen

Plötzlich bist du riesig und mächtig. Du kannst Welten bewegen und du weißt es. Flüssige Welten sind es in Wirklichkeit, Landschaften, die durch dich hindurch fliessen. Du gibst ihnen deine Prägung. Dir wird bewusst, welche Macht du hast. Panik erfasst dich einen Moment lang. Und wenn du das Falsche denkst?

Zurückkehren in die lichte Mitte. Vogelgezwitscher. Die Geometrie der Pflanzen. Und alles spricht die Sprache der Liebe. Die Avocado im Treppenhaus mit ihren saftigen grünen Blättern umhüllt dich mit Zärtlichkeit, sobald du ihrer gewahr wirst. Du bleibst stehen – mit Tränen in den Augen. Ergriffensein wie noch nie. Es nimmt dich fast weg von deinem Stand, macht dich wiederum flüssig, doch du erinnerst die Stufen, die Treppe, konzentrierst dich und steigst weiter hinauf zu deiner Wohnung. Hinlegen willst du dich. Es ist fast zu viel. „Die Welt wird so klein, wenn dein Herz gross ist“, denkst du. Dann schläfst du ein.

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