take a bath

Schwellenmätteli Bern. Photo eb

A propos baden…
Meine erste konkrete Erfahrung mit Bewusstsein hatte ich im Badezimmer.
Das war 1998 oder 1999, etwa ein halbes Jahr, nachdem ich begonnen hatte, mich dem Thema anzunähern. Über Gespräche mit Menschen, Lektüre von Büchern und unzähligen Beiträgen, die ich im Web fand.
Ich stand da im Badezimmer und schaute zufällig in die Ecke oberhalb der Badewanne. Weisse Fliesen, sonst nichts. Plötzlich schien diese Ecke zu leuchten, Licht auszustrahlen. Ich war baff. Und begann sogleich zu überprüfen, woher dieses Licht kommen könnte. Es war ein Herbsttag, etwa so wie heute. Draussen etwas Nebel. Weder von draussen noch hier im Badezimmer eine Lichtquelle auszumachen. Die Deckenlampe ausgeschaltet.
So verliess ich den Raum und nahm mir vor, diese Wahrnehmung im Verlauf des Tages zu überprüfen.
Nachdem ich mich zwei Stunden lang über einen Text gebeugt hatte, hochkonzentriert und minutiös auf Rechtschreibung achtend, musste ich auf die Toilette. Natürlich schaute ich beim Betreten des Badezimmers zuerst in besagte Ecke. Zu meiner Enttäuschung war das Leuchten nicht mehr da.
Zwei Tage später kam die Eingebung: „Das Leuchten ist immer da. Ob du es wahrnimmst oder nicht, hängt von deinem Bewusstseinszustand ab. Sobald du dich in einem weniger hoch schwingenden Bewusstsein befindest, siehst du die Welt in einem anderen, weniger leuchtenden Licht.“

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